BUDDELITH, Natürlich gesund!
Aber was versteht man eigentlich unter dem Begriff Stoffwechsel?

Es handelt sich um die Gesamtheit aller körperlichen Reaktionen. Und wie der Name “Stoffwechsel” es vorgibt, wechseln Stoffe, die dem Körper zugeführt werden, im Körper die Form. Man sagt auch, dass sie verstoffwechselt werden. Die Nahrung, die dem Körper zugeführt wird, wird während des Verdauungsprozesses in Energie und andere für den Körper lebensnotwendige Bestandteile wie Vitamine, Aminosäuren und Mineralien zerlegt. Dazu benötigt der Körper bestimmte Werkzeuge wie Enzyme. Um diese produzieren zu können, benötigt der Körper neben den Grundbausteinen, nämlich bestimmten Aminosäuren, auch ein System, das diese Produktion auslöst und dafür sorgt, dass die Enzyme auch korrekt zusammengesetzt werden. Oft sorgen Hormone dafür, dass bei Bedarf bestimmte Enzyme ausgeschüttet werden. Werden die Enzyme nicht mehr benötigt, gibt das Gegenhormon das Signal, die Produktion einzustellen. Wenn dieses sehr komplizierte System aus Hormonen und Enzymen derartig gestört wird, dass das Hundefutter und sonstige zugeführte Stoffe nicht mehr angemessen verwertet werden können, liegt eine Stoffwechselstörung beim Hund vor.

Begriffe zum Thema Erhaltungs-Stoffwechsel
  • Als Erhaltungs-Stoffwechsel wird die Stoffwechsel-Aktivität während Phasen ohne weitere körperliche/psychische Belastung (Wachstum, Trächtigkeit, Training und Arbeit, Krankheit) bezeichnet
  • Als Stoffwechsel ("Metabolismus") wird die Gesamtheit von Verdauungsvorgängen, Zerlegung und Neuaufbau ("Synthese") von Nährstoffen sowie der Energiegewinnung in den Zellen bezeichnet. Grundsätzlich ist mit Stoffwechsel die Eigenschaft lebender Organismen benannt, belebte und unbelebte Stoffe aus der Natur durch chemische Vorgänge umzubauen. Stoffwechsel-Leistungen werden unterschieden in abbauende biochemische Prozesse ("Katabolismus") und substanz-aufbauende Vorgänge ("Anabolismus"). Wissenschaftlich werden zudem energieverbrauchende und Energie gewinnende Stoffwechsel-Leistungen unterschieden
  • Der angemessene, artgerechte Nährstoffbedarf von Hunden richtet sich nach der normalen Basis-Aktivität des Stoffwechsels. Zusätzliche Leistungen erfordern auch zusätzliche Nährstoffe, z.B. mehr Energie ("Leistungs-Stoffwechsel")
  • Wesentliche Eckwerte für die Rationsberechnung eines Hundes im Erhaltungsstoffwechsel sind sein - anhand jahrzehntelanger Erfahrungen und wissenschaftlicher Forschungen festgestellter - Bedarf an Energie, Eiweißen, Fetten, Kohlenhydrate, Vitaminen und Mineralstoffen (Spuren- und Mengenelemente) und Wasser
  • Der Nährstoff-Bedarf von verschiedenen Hunden gleicher Rasse im Erhaltungs-Stoffwechsel wird - auch bei ansonsten gleichem Körpergewicht und Geschlecht - durch zusätzliche natürliche Einflüsse verändert. Bedeutsam sind vor allem das Temperament eines Hundes, seine Behaarung, das alter, die durchschnittlichen Temperaturen/Wind/Soneneinstrahlung in seiner Umgebung und die Höhe über dem Meeresspiegel (grundsätzlich hat natürlich auch die Rasse eines Hundes Einfluss auf seinen Erhaltungsstoffwechsel)
  • Vor allem der Energie-, Sauerstoff und Wasserbedarf im Erhaltungsstoffwechsel jedes einzelnen Hundes im Erhaltungsstoffwechsel kann mit wissenschaftlichen Methoden äußerst genau festgestellt werden. Der Bedarf an anderen Nährstoffen wird hingegen durch Untersuchung vieler Hunde über längere Zeiträume hinweg ermittelt. Abweichungen von den, hierbei festgestellten "Normwerten" kann der Tierarzt aber auch im Einzelfall genau bestimmen: Fehlt z.B. ein lebensnotwendiges Vitamin in der Nahrung ist dieser Mangel auch bei der Laboruntersuchung des Blutes nachweisbar
  • Der Nährstoffbedarf des Hundes im Erhaltungsstoffwechsel wird am besten durch artgerechte, hochwertige Vollnahrungen und Wasser gedeckt. Zusätzliche Nährstoffgaben sind nicht nur überflüssig, sondern können die Gesundheit des Tieres auch empfindlich beeinträchtigen